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Was wäre wenn Du Dir Dein Leben ausgesucht hast?


Die Leute sagen mir oft, nachdem sie meine Geschichte gehört haben, dass sie nie gedacht hätten, dass jemand mit einer solchen Geschichte so sein könnte wie ich, und fragen mich, wie ich es geschafft habe.


Ich denke, es ist die Einstellung zum Leben, die der wichtigste Punkt ist. Man kann mit dem Finger auf andere zeigen und ihnen die Schuld für die schlimmen Dinge geben, die einem im Leben widerfahren sind, oder man ist bereit, 100 % der Verantwortung dafür zu übernehmen.


Mit der Einstellung, die Verantwortung für alle Ereignisse in Deinem Leben zu übernehmen, egal was passiert, gehst Du aus der Rolle des Opfers. Selbst wenn Du sehr schlimme Dinge erlebt hast, frage Dich einfach, wenn ich mir diese Situation ausgesucht habe, was kann ich daraus lernen? Was könnte der höhere Zweck dahinter sein?


Meine Theorie ist, dass kurz bevor ich von meiner Mutter empfangen wurde, meine Energie in einen Raum eingeladen wurde, wo mir jemand, sei es Gott, Buddha, dein höheres Selbst oder wer auch immer Gott oder das Universum für dich verkörpert, verschiedene Versionen meines zukünftigen Lebens zeigte. Einige waren leicht, andere schwer.


Und es gab diese eine Version... ich nenne sie das Leben eines Meisters... zu der ich mich hingezogen fühlte. Und ich sagte, ich wolle ein Meister werden.


Buddha lächelte nur und sagte: "Du willst also Meister werden? Als Meister des Lebens bist du in der Lage, vielen Menschen zu helfen... bist du bereit, das zu tun?

Ich sagte: "Ja, natürlich!"

Er fragt:" Weißt du, was es braucht, um Menschen zu helfen?"

Ich: "Wissen?!"

Buddha lacht: "Und weißt du, woher das Wissen kommt?"

Ich: "Bücher...?"

Buddha: "Hmmm, also wenn du ein Buch über ein bestimmtes Thema liest... kennst du das Thema?"

Ich: "Ja...!?"

Buddha: "Buchwissen ist gut, aber man muss Erfahrungen machen, um das Wissen zu bestätigen! Wenn du also bereit bist, vielen Menschen in verschiedenen Bereichen zu helfen, musst du Erfahrungen sammeln!"

Ich: "Ok, aber welche Art von Erfahrung meinst du?"

Buddha: "Wenn du ein Problem hast und jemanden konsultieren willst, um dir zu helfen, wen wählst du dann? Denjenigen, der über theoretisches Wissen verfügt, oder denjenigen, der sich in der gleichen oder einer ähnlichen Situation befunden hat?



I: "OK, ich verstehe. Ich muss Erfahrungen sammeln, um helfen zu können!"

Buddha:" Bist du also bereit, an dunkle Orte zu gehen, zu leiden, um Erfahrungen zu sammeln, selbst als junges Kind, um ein Meister zu werden?"

Ich: "Von was für dunklen Orten sprichst du denn?"

Buddha erzählte mir also von all meinen Herausforderungen, und weil ich ein Meister werden wollte, stimmte ich zu.

Aber bevor er mich auf die Welt schickte, sagte Buddha: "Denke daran, dass es Zeiten geben wird, in denen du leidest und in denen du die Hoffnung verlierst, aber denke daran, niemals aufzugeben und vorwärts zu gehen. Ohne Dunkelheit wird es kein Licht geben. Und du wirst das Licht für jemanden sein, der leidet, weil du die Dunkelheit bereits erlebt hast und weißt, wie man damit umgeht.



Du magst jetzt vielleicht denken, aber wie erklärst Du Dir die ganzen Gräuel, die auf der Welt passieren? Nun am Beispiel meiner Mutter, die mit 46 Jahren nach einem Leben geprägt von kindlichen Missbrauch, Drogensucht, Obdachlosigkeit, Armut und auch dem Entzug ihrer leiblichen Kinder, gestorben ist. Möchte ich Dir dies erklären.


Sie bzw. ihre Energie saß auch vor Buddha und ihr wurden auch die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt. Sie hat sich ursprünglich zur Version einer glücklichen Familienmutter hingezogen gefühlt und auch ausgewählt.

Daraufhin fragte Buddha :" Ist das wirklich Dein Wunsch?"

Meine Mutter bejahte dies.



Buddha fuhr fort:" Schau mal, Du kannst diesen Weg gehen und es wird Dir auch sehr gut ergehen und Dir wird es an nichts fehlen...allerdings wirst Du Kinder haben, die das Potential haben sehr vielen Menschen helfen zu können..."

Meine Mutter antwortete:" Ok, das hört sich doch sehr gut an, dann würde ich doch den Weg gehen wollen..."

"Nun..." antwortet Buddha," Wenn Du diesen Weg gehst, wird es Deinen Kindern und Deiner Familie super gehen..., allerdings werden Deine Kinder keinen Menschen helfen....

"Was muss ich denn machen, damit sie den Menschen helfen können? fragte meine Mutter

Buddha antwortete:" Du musst dafür einen Weg gehen, der wirklich in die Dunkelheit führt..."

Meine Mutter fragte:" Was meinst Du damit genau?

Buddha begann nun ihr, ihr zukünftiges Leben zu erzählen, mit all den Herausforderungen, dem Missbrauch, der Drogensucht, dem zerrüttetem Familienverhältnis...den Entzug Ihrer Kinder...und ihren frühen Tod...

Meine Mutter überlegte...und da ihre Energie "reifer" war, d.h. sie schon sehr viele Leben gelebt hat, entschied sie sich für diesen Weg in die Dunkelheit...


Dieser Aspekt der Energie Reife hat mir auch geholfen, mich nicht über andere Menschen zu stellen. Früher dachte ich immer nur meine Mutter sei einfach zu labil und disziplinlos und ist deswegen in die Drogensucht abgerutscht und ich habe mich oft über sie gestellt, weil ich es besser machen wollte. Aus irdischer Sicht scheine ich das Leben auch "besser geregelt zu bekommen, aber aus spiritueller Sicht war Ihre Energie reifer, weil sie schon viel mehr Leben gelebt hat als ich und ich deswegen aus spiritueller Sicht noch einen längeren Weg vor mir habe.


Dies half mir zu verstehen, warum Kleinkinder schwer erkranken, Kriege ausbrechen. Denn wir uns zum Beispiel Fälle anschauen, bei denen Kinder schwer erkranken und früh von uns gehen...ist es oft so, dass dadurch Stiftungen oder ähnliches entstehen, die vielen anderen Menschen helfen.



Ich danke Dir, dass Du diesen Text gelesen hast und es ist einfach nur meine Einstellung zum Leben...ohne Garantie auf eine allgemeine Gültigkeit, aber vielleicht mit dem einen oder anderen Gedanken, der Dir vielleicht hilft mit Deinen Herausforderungen besser umgehen zu können.


Denn wenn wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir uns unser Leben, genau mit diesen Herausforderungen ausgesucht haben, dann brauchen wir uns immer nur diese 3 Fragen zu der jeweiligen Herausforderung, stellen:


Was ist die Lektion?

Was ist das Geschenk?

Und was ist die Möglichkeit zu wachsen?


In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute auf Deinem Weg.




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